Stempeln mit Gummiringen, sooo einfach und so effektvoll. Genau das möchte ich dir heute anhand meiner Osterkarten, die ich gebastelt habe, zeigen.
Auf diese geniale Technik bin ich bei Tina Zinck auf YouTube gestossen, die 2015 ein erstes Video dazu gemacht hat und nun 2020 einen Refresh aufgenommen hat. Also legen wir los!
Vorgehensweise
Benötigtes Material für das Stempeln mit Gummiringen
Die benötigten Materialien für das Stempeln mit Gummiringen wirst du mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Hause haben:
- Gummiringe, wenn möglich verschieden breit
- einen Acrylblock von mittlerer Grösse. Diesen kannst du auch durch einen Holzklotz, eine kompakte Kartonschachtel, eine feste Kunststoffbox usw. ersetzen.
- Stempelkissen nach Wahl, ersatzweise wasserlösliche Filzstifte
- Tonkarton (ich: Karteikarten 250 g/qm)
- Für die Fertigstellung: Kosmetikpinsel
Vorgehensweise
Als ersten wickelst du die Gummiringe kreuz und quer über den Acrylblock. Da meine Gummiringe alle dieselbe Breite hatten, legte ich einige Gummiringe nahe aneinander um dickere Streifen zu erhalten. Wichtig ist es darauf zu achten, dass nicht zu viele Ringe an einer Stelle übereinander liegen. Sonst wird es schwierig einen Stempelabdruck der einfachen Lagen zu erhalten, wenn eine Stelle sehr erhöht ist.
Wenn du das gemacht hast, kannst du mit Stempeln loslegen: einfach das Stempelkissen überall auf die Gummiringen drücken oder mit dem Filzstift die Gummiringe bemalen und danach die Stempelabdrücke kreuz und quer auf dem Tonkarton verteilen. Ich habe teilweise zwei bis drei Abdrücke gemacht, bevor ich die Gummiringe neu eingefärbt habe.
Das Resultat sieht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so prickelnd aus. Aber jetzt kommt die Magie: Nimm einen Kosmetikpinsel und färbe mit derselben oder einer anderen Stempelfarbe den Tonkarten oder einen Teil davon ganz fein ein. Und schon hast du einen effektvollen Kartenhintergrund, der dir viele Möglichkeiten für eine Weiterverarbeitung bietet.
Bei mir werden es diesmal Osterkarten werden. Ja, du hast richtig gelesen: Osterkarten, denn ich habe mit demselben Acrylblock nicht nur einen gelben, sondern auch einen grünen Hintergrund gebastelt.
Genau genommen habe ich zuerst den grünen Hintergrund gemacht, danach einfach den Acrylblock auf die saubere Seite gedreht und die gelbe Farbe für den neuen Tonkarton genommen. Zum Schluss habe ich noch vereinzelt Restfarbe der grünen Seite auf den gelben Hintergrund gestempelt, wie du vielleicht auf den Fotos schon bemerkt hast. Denn selbstverständlich muss bei dieser Technik nicht alles einfarbig sein.
Eine Anleitung zu meinen Osterkarten findest du übrigens demnächst auf meinem Blog.
Einblick in meine Tätigkeit
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